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Wir sind Helden - ein Denkmalnach

Die BILD -​Zeitung ist kein augenzwinkernd zu betrachtendes Trash-​Kulturgut und kein harmloses “Guilty Pleasure” für wohlfrisierte Aufstreber, keine witzige soziale Referenz und kein Lifestyle-​Zitat. Und schon gar nicht ist die Bild -​Zeitung das, als was ihr sie verkaufen wollt: Hassgeliebtes, aber weitestgehend harmloses Inventar eines eigentlich viel schlaueren Deutschlands.

Die Bildzeitung ist ein gefährliches politisches Instrument — nicht nur ein stark vergrößerndes Fernrohr in den Abgrund, sondern ein bösartiges Wesen, das Deutschland nicht beschreibt, sondern macht. Mit einer Agenda.

In der Gefahr, dass ich mich wiederhole: ich glaub es hackt.

Wir sind Helden haben eine sehr deutliche Antwort -ein sog. Denkmalnach- auf eine Anfrage der Agentur Jung von Matt zur Verlängerung der unsäglichen Bild-Werbekampagne veröffentlicht, das nenn ich gepfeffert und das nenn ich auch Rückgrat.
Der Server der Helden ist ob des übergroßen Interesses an dieser Nachricht leider "abgeschmiert", so dass derzeit "nur" Anfrage und Antwort auf der Seite zu lesen sind.

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Ist ein Kopf pfändbar?

Besonders interessant ist diese Klage in den USA auch deswegen, weil bereits an höchster Stelle im Zusammenhang mit dem iPhone festgestellt worden war, dass das Umgehen von Kopierschutzmechanismen um auf dem erworbenen Gerät legale Software zu installieren eben nicht strafbar ist und solches vom Hersteller hingenommen werden muss. Dass dadurch die theoretische Möglichkeit besteht, illegal hergestellte Kopien laufen zu lassen, ist eine völlig andere Geschichte.
Sony ist dafür bekannt, dass es nicht zimperlich  ist, wenn es um ihre "eigenen" Produkte geht. Verwiesen sei auf das "Sony-Rootkit" oder die "Sony-BMG-Raubkopierer" oder die "Sony-Linuxkrise" - man könnte natürlich auch behaupten, Sony ginge es nur um Verkaufszahlen und nicht um selbstbewußte Konsumenten und gültige Verträge. Man kann es halt mal versuchen (?).
Aber  wie kann man aus den eigenen Fehlern auch noch juristische Vorwürfe gegen Andere formulieren. So etwas nenne ich dreist.
Ich warte auf den Tag, da Firmen wie Sony, den Kopf des oder dejenigen fordern, die sie verklagen. Warum?! Weil das Wissen wie z.B. in diesem Fall zur Box (ja, ich vermeide absichtlich Markennamen) replizierbar ist und bereits vielfach im Netz kursiert.
Bleibt also abzuwarten, wer in diesem Fall den "juristischen Sieg" davontragen wird. In jedem Fall ist es ein Fehler und ein neuerlicher Imageverlust für Sony.
Sie sind eben immer noch nicht im 21. Jahrhundert angekommen!

Update (01.02.11):
Gibt es eine Möglichkeit, die für den Hack der Playstation 3 benötigten Daten und Informationen vollständig aus dem Internet zu verbannen? Wohl kaum - Sony versucht es trotzdem. Die Anwälte des Unternehmens haben sich bei Github mit einer Takedown Notice durchgesetzt.
Und weil es dazu passt, wie die berühmte Faust auf´s Auge, ein Zitat:
"Dabei sind, wenn zwei grundlegende Maxime gelten, überhaupt keine komplizierten Regelwerke erforderlich. Die beiden Maxime lauten: Sag die Wahrheit und halt deine Versprechen ein."
in: Esther Dyson Release 2.0 Die Internet-Gesellschaft, Droemersche Verlagsanstalt Th. Knaur Nachf. München 1997, ISBN 3-426-27000-5, S. 34
Und für die Interessierten:  Esther Dysons "Plattform" - http://www.edventure.com/ oder aber zum Beispiel über sie: https://secure.wikimedia.org/wikipedia/en/wiki/Esther_Dyson, http://www.crunchbase.com/person/esther-dyson
Update (09.02.11):

Kevin Butler, eine von Sony Computer Entertainment America erdachte Werbefigur, die in Spots vom Schauspieler Jerry Lambert verkörpert wird, hat ein lockeres Mundwerk und ist für einen flotten Witz schnell zu haben. Doch als ihm der Twitter-Nutzer namens exiva die kryptische Meldung "46 DC [Zeichenkette gekürzt] B2 C2 Come at me, @TheKevinButler" schickte, fiel ihm offenbar nicht auf, dass es sich bei der langen hexadezimalen Zeichenfolge um den metldr-Root-Key [Update]: so genannten "HMAC Dongle Master Key" der Playstation 3 handelte, der von Hackern bereits seit längerem zur Umgehung des Kopierschutzes der PS3 genutzt wird. [/Update]

Das beste "Rückzugsgefecht", dass ich seit langem gesehen habe.
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Wegkreuzung

„Die zehn Gebote, die großen Propheten – diese Elemente reflektieren gemeinsame Tradition. Die Beispiele der Albaner sind Zeugnis eines so anderen Verhaltens als jenes, das dieser Tage leider die Schlagzeilen macht. Wir befinden uns an einer Wegkreuzung. Brücken zwischen Religionen und Kulturen zu bauen ist keine intellektuelle Freizeitbeschäftigung mehr, sondern ein Imperativ, wenn wir im 21. Jahrhundert überleben wollen.

Da erübrigt sich jeder Kommentar, auch wenn es noch soviel zu sagen gibt.

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Ein frohes und gesundes und ... erfolgreiches Jahr

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Unbelievable

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Frohe Weihnacht

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Fünfter "Nationaler" IT-Gipfel

Fünfter Nationaler IT-Gipfel - Fazit von Prof. Christoph Meinel (Institutsdirektor HPI)

 

  • Interview mit: Prof. Dr. Christoph Meinel
  • Funktion: Direktor und Geschäftsführer des Hasso-Plattner-Institutes
  • Thema: Fazit zum Fünften Nationalen IT-Gipfel 2010
Fünfter Nationaler IT-Gipfel - Fazit von Prof. Christoph Meinel (Institutsdirektor HPI), 2.7 out of 5 based on 3 ratings  

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 Fazit von Prof. Christoph Meinel (Institutsdirektor HPI) [3:46m]: Play Now | Download

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 Fazit von Prof. Christoph Meinel (Institutsdirektor HPI) [3:46m]: Play Now | Download

Dies war kein nationaler IT-Gipfel und es ist schon der Gipfel, solches zu behaupten. Keine Lehrer, keine Medienpädagogen, keine Berufsausbilder, keine Netzaktivisten ... Dies war ein Wirtschaftsgipfel nicht mehr und nicht weniger. Da trafen sich Politiker mit Wirtschaft und Forschung. Wer eine dezidierte Kritik möchte, sollte Oliver Ueberholz im Interview lesen:

heute.de: Aber die Themen an sich müssten Ihnen doch gefallen. Es geht um innovative IT-Angebote des Staates, also zum Beispiel den neuen Personalausweis.

Ueberholz: Das ist auch ein gutes Thema. Aber ich finde es schade, dass niemand darüber spricht, dass die Technik dahinter unsicher ist. Das vom Staat empfohlene Lesegerät für das Auslesen des neuen Personalausweises wird beim Banking zum Beispiel als zu unsicher angesehen. Darüber spricht niemand. Und niemand übernimmt die Verantwortung für diesen Fehler.

Und Frau Merkel hat nichts besseres zu sagen als:
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat eine raschere Umsetzung von IT-Großprojekten in Deutschland gefordert. Nicht alle Entwicklungen im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) dürften "so lange dauern" wie die Verbreitung der elektronischen Gesundheitskarte (eGK), monierte die Regierungschefin am Dienstag auf dem 5. Nationalen IT-Gipfel in Dresden.
Sie alle vergessen nur eines, ohne uns sind sie nichts.
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Wikileaks v Bill O'Reilly - the War on Journalism - Rap News 5 (ft. Julian Assange)

Gefunden, wo wohl(?!), bei netzpolitik.org, Danke.

Ein paar weitere Informationen rund um Wikileaks finden sich zum Beispiel bei:
http://www.youtube.com/user/electr0guenni#p/a/u/0/HVJAUECLdo8, versehen mit ein paar nicht nur rhetorischen gemeinten Fragen, die zum Denken anregen sollen.

Update (07.12.10):

Udo Vetter (lawblog.de) befasst sich in einem kleinen Aufsatz mit einigen Ungereimtheiten und rechtsphilosophischen Betrachtungen im Zusammenhang mit der zur Wikileaks-Affäre aka cablegate auswachsenden Datenenthüllung und führt dabei folgendes an:

Eine freie, nicht von der öffentlichen Gewalt gelenkte, keiner Zensur unterworfene Presse ist ein Wesenselement des freiheitlichen Staates; insbesondere ist eine freie, regelmäßig erscheinende politische Presse für die moderne Demokratie unentbehrlich. Soll der Bürger politische Entscheidungen treffen, muß er umfassend informiert sein, aber auch die Meinungen kennen und gegeneinander abwägen können, die andere sich gebildet haben. Die Presse hält diese ständige Diskussion in Gang; sie beschafft die Informationen, nimmt selbst dazu Stellung und wirkt damit als orientierende Kraft in der öffentlichen Auseinandersetzung. In ihr artikuliert sich die öffentliche Meinung.

Bundesverfassungsgericht, Spiegel-Urteil vom 5. August 1966

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JMStV und alle knicken ein

Dieses Video habe ich mit Absicht vorangestellt. Denn ich gedenke nicht, diese (meine) Zeitleiste mit einer Alterskennzeichnung zu versehen. Geschichte lässt sich nicht begrenzen, auch nicht auf eine Altersfreigabe. Und meine Kommentare zur Geschichte, die betrachte ich nicht als jugendgefährdend oder gar sittlich und moralisch verwerflich. Sie enthalten meine Meinung.

Ich werde, diese MEINE Zeitleiste auch nicht schließen, weil ich es für falsch halte (vgl. http://www.heise.de/newsticker/meldung/Blog-macht-wegen-neuem-Jugendschutzgesetz-dicht-Updates-1144566.html). Ich verstehe den entstandenen Frust, ich teile ihn sogar, aber ich werde mich deshalb nicht auch noch selbst zensieren.

Was von den (großmäuligen) Parteien zu halten ist, muss ich wohl nicht erklären, wer es etwas genauer möchte, sollte folgende Links lesen:

http://lafontaines-linke.de/2010/11/nein-sagen-wollen-jmstv-berlin-rot-rot-ratifizierung-linksfraktion-hiller/

Hier wird aus wahltaktischen Perspektiven heraus gehandelt,
aber so wird man nicht gewählt! Schon gar nicht von mir.
Übrigens, es gibt auch die Möglichkeit zum sittlich und moralisch einwandfreien Widerstand, vgl. hier: http://olbertz.de/blog/jmstv/

Und so schließe ich diesen Psalm mit Rio Reiser:

Gibt es ein Land auf der Erde,
wo der Traum Wirklichkeit ist?
Ich weiß es wirklich nicht.
Ich weiß nur eins und da bin ich sicher,
dieses Land ist es nicht.
Update (01.12.10):
Blogs offline stellen soll die angemessene Antwort auf den Jugendmedienschutzstaatsvertrag sein? Wozu diskutieren wir denn seit Jahren über neue Formen der Öffentlichkeit im allgemeinen und Blogs im speziellen, über Meinungsfreiheit und Zensur, über neue Formen von Beteiligung und politischer Kommunikation? Die richtige Antwort ist: Weitermachen und sich gegenseitig helfen!
Informatives kurz zusammengefasst, bietet der Telemedicus:
http://www.telemedicus.info/article/1906-Lesenswertes-Material-zum-JMStV.html

Und "der" Lawblogger meint dazu:
Abgesehen davon, dass man politischen Flachsinn nicht durch Resignation besiegt, habe ich den Eindruck, der eine oder andere ist einer Dramatisierung der tatsächlichen Pflichten und Risiken erlegen, die sich aus dem JMStV für Blogger ergeben werden.
Update (06.12.10):
Gestern lief Trackback bei Fritz -mit Dank an netzpolitik.org-, interessant und sachlich:
10:39 Stefan Engeln erklärt, wer vom JMStV betroffen ist
22:14 Thomas Schwenke erklärt, wie man vom JMStV betroffen ist
Update (07.12.10):
Telemedicus und RA Thomas Schwenke haben zur besseren Übersicht eine Infografik erstellt:

Media_httpwwwtelemedi_fvaia

Für eine bessere Auflösung etc. bitte den via-Telemedicus-Link nutzen.
Eine Idee zur rechten Zeit kommt von den Freischreibern, ein Blogger-Verband muss her, also tun wir doch mal was für unsere "demokratisch verbrieften Rechte".
In der vergangenen Woche versetzte der neue Jugendmedienschutz-Staatsvertrag die Blogszene in helle Aufregung. Viele kleine Webseitenbetreiber befürchten nun, ab 2011 Altersfreigaben (ab 0, ab 6, ab 12, ab 18) für ihre Inhalte festlegen zu müssen. Insbesondere fürchten sie, bei Nichtbeachtung der Vorschriften von einer neuen Abmahnwelle überrollt zu werden.
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Netzneutralität

Media_httpwwwnetzpoli_rgght

Eine kleine Übersicht zur amerikanischen Debatte rund um die vielbeschworene Netzneutralität.

Update (30.11.10):

Wieviel diese Debatte wert ist, hat Comcast heute sehr eindeutig bewiesen. Es interessiert sie nicht, schließlich geht es ja um Money und nicht um Informationsfreiheit. 
Vgl.: http://www.heise.de/newsticker/meldung/Level-3-Comcast-verletzt-die-Netzneutralitaet-1144602.html  
http://www.netzpolitik.org/2010/usa-comcast-bricht-netzneutralitat-und-erhebt-mautgebuhren/

Das dies kein amerikanischer Trend ist, beweist schon seit einiger Zeit Herr Obermann (dt.Telekom), vgl. (z.B.) http://www.googlewatchblog.de/2010/07/21/telekom-moechte-netzneutralitaet-aufheben/

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